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Einigung bei Jagdpacht in Beggingen

Erstellt von Sibylle Meier | |   Beggingen

Nach 2 ½ Jahren ohne geregelten Jagdbetrieb haben sich die verschiedenen Parteien in Beggingen nochmals an einen Tisch gesetzt und dafür eine Lösung gesucht.

Nach der Pachtvergabe durch die Gemeinde Beggingen im Januar 2017 hat eine Gesellschaft vom Rekursrecht Gebrauch gemacht. Dieser Rekurs hat verschiedene juristische Stufen durchlaufen. Die Lösungssuche in einem gemeinsamen Gespräch war der richtige Weg, denn  sonst hätte es wieder Rekursmöglichkeiten gegeben und eine geregelte Jagd wäre noch länger nicht möglich gewesen.

Das weitere Vorgehen wurde am runden Tisch mit den Parteien, Jägern beider interessierten Gesellschaften, den Kantonsvertretern und Gemeinderatsvertretern, besprochen und diente auch zur Konfliktlösung.

Für einen ordentlichen Jagdbetrieb mussten zuerst die Konfliktpunkte gelöst werden. Das heisst, die Rekurrenten zogen den Rekurs beim Regierungsrat zurück, welcher diesem Rückzug zustimmte. Der Gemeinderat stellte ein Gesuch um Teilabtretung des Reviers an die Jagdgesellschaft Beggingen, welche den Zuschlag für die Jagd bei Vergabe erhalten hat. Die Jagdgesellschaft hat diesem Gesuch zugestimmt, sodass der Gemeinderat die Reviereinteilung festlegen konnte. An seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat beschlossen, wiederum zwei Jagdreviere auszuschreiben.

Jetzt kann der ordentliche Vorgang gemäss Jagdgesetz, betreffend Neuverpachtung wieder aufgenommen werden. Als erstes amtet die Schätzungskommission und legt den Pachtpreis fest. Danach wird das Gebiet Beggingen Nord ausgeschrieben und steht für die Eingabe der Jagdgesellschaften bereit. Nach der Vergabe durch den Gemeinderat sollte nach langer Zeit die Jagd auf dem ganzen Gebiet der Gemeinde Beggingen wieder betrieben werden können. (eg)

 

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